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Die verschiedenen Wege der betrieblichen Altervorsorge


Seit der Rentenreform ist die betriebliche Altersvorsorge (BAV) keine freiwillige Leistung des Arbeitgebers mehr, sondern es besteht für Sie als Arbeitnehmer ein gesetzlicher Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge durch die Entgeltumwandlung nach § 1 BetrAVG.

Entgeltumwandlung bedeutet, dass Sie Teile Ihres Gehaltes sich nicht als Barlohn auszahlen lassen, sondern dieses Geld in eine betriebliche Altersvorsorge investieren. Sie verzichten somit HEUTE auf einen Teil Ihres Nettolohns (auch Weihnachts- oder Urlaubsgeld) und bekommen dafür mit dem Eintritt ins Rentenalter eine zusätzliche Rente oder einmalige Kapitalauszahlung (abhängig von der Form der gewählten BAV).

Die Durchführung der BAV, bzw. die Wahl des Anbieters für die betriebliche Altersvorsorge obliegt dem Arbeitgeber. Bietet der Arbeitgeber Ihnen eine betriebliche Altersvorsorge über einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse an, so können Sie auch nur den angebotenen Weg wählen. Bietet der Arbeitgeber Ihnen keine besondere Form an, so haben Sie die Möglichkeit zumindest eine Direktversicherung über den Arbeitgeber abzuschließen. Die Wahl des Versicherers obliegt auch hier dem Arbeitgeber. Inder Regel überlässt der Arbeitgeber allerdings die Wahl seinem Arbeitnehmer.

Bei der betrieblichen Altersvorsorge ist der Versicherungsnehmer immer der Arbeitgeber. Sie als Arbeitnehmer sind die versicherte Person und der Bezugsberechtigte der Versicherungsleistung.

Die Höhe des Anspruchs auf Entgeltumwandlung richtet sich nach der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze. Diese beträgt für dieses Jahr 62 400 € (West) Somit besteht für Sie ein Entgeltumwandlungsanspruch in Höhe von 2.496 Euro (4% der Beitragsbemessungsgrenze).

Bei der BAV gibt es verschiedene Durchführungswege, die Ich Ihnen hier im Einzelnen vorstellen werde.

 




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