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Tipps bei Kniegelenksarthrose


Die Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) fasst alle degenerativen Erkrankungen des Kniegelenkes zusammen, die durch eine zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpels unter Mitbeteiligung der umliegenden Knochen und Weichteile gekennzeichnet sind. Typischerweise kommt es zu einer muskulären Dysbalance, welche zusätzlich die schmerzhafte Bewegungseinschränkung unterhält. Die Kniegelenksarthrose ist eine Volkskrankheit des älteren Erwachsenen, wobei das weibliche Geschlecht deutlich häufiger betroffen ist.

Ursachen:
Eine Kniegelenksarthrose entsteht, wenn ein Missverhältnis von Belastung und Belastbarkeit vorliegt. Übergewicht, Fehlstellungen, vorangegangene Verletzungen, Infektionen, Stoffwechsel- und Systemerkrankungen sind häufige Ursachen.

Symptome:
Die Betroffenen klagen über einen Schmerz zu Beginn einer Tätigkeit (Anlaufschmerz) und über ein erneutes Auftreten des Schmerzes nach längerer Belastung. Besonders beunruhigend empfinden viele Patienten das spürbare Knorpelreiben (Krepitation) und das Instabilitätsgefühl. Im Verlauf kommt es häufig zu Bewegungseinschränkungen durch Schonhaltung und daraus resultierender Dysbalance im Muskelspiel.

Diagnose:
An erster Stelle stehen Anamnese und körperliche Unteersuchung. Es wird dabei z.B. auf eine Fehlstellung in der Beinachse, Beinlängendifferenz und Schwellung geachtet. Palpatorisch können ein Erguss, Krepitation, Patella-Verschiebeschmerz (Zohlen-Zeichen) und Druckschmerz über dem Gelenkspalt richtungsweisend sein. Komplettiert wird die klinische Untersuchung durch Beurteilung von Bewegungsausmaß, Bewegungsschmerz und Gelenkstabilität.
Um die Diagnose zu sichern, kann eine bildgebende Diagnostik mittels Röntgen in 2 Ebenen, CT oder MRT sinnvoll sein.

Therapie:
Im Vordergrund steht zunächst die konservative Therapie. Durch gezielte Krankengymnastik werden die Muskeln gekräftigt, Bewegungseinschränkungen vorgebeugt und die muskuläre Dysbalance korrigiert. Unterstützend können Wärmeanwendungen die Schmerzen lindern, jedoch ist bei der entzündlichen Kniegelenksarthrose (aktivierte Arthrose) eine Kältebehandlung vorzuziehen.
Gegen die Schmerzen und den Entzündungsreiz werden bevorzugt so genannte nicht-steroidale Antirheumatika (z.B. Diclofenac) als Salbe oder systemisch eingesetzt. In einigen Fällen können Betroffene von Cortison-Injektionen direkt in das Kniegelenk profitieren.
Reicht eine konservative Behandlung nicht mehr aus, kommen operative Verfahren zum Einsatz. Zunächst kann versucht werden mittels Arthroskopie den Gelenkknorpel zu glätten ("Gelenktoilette"). Dies kann ggf. den Einsatz einer Knie-Prothese verhindern oder hinauszögern. Wird doch eine prothetische Versorgung notwendig, kommen individuell angepasste Knie-Prothesen zum Einsatz. Je nach Ausmaß der Knorpelzerstörung werden kleine Schlittenprothesen bis zu Vollprothesen implantiert.

Vorbeugung:
Die Kniegelenkarthrose besitzt hohe persönliche, aber auch sozialmedizinische Bedeutung. Durch den Schmerz und die Bewegungseinschränkung wird einerseits die Arbeitsfähigkeit, aber auch die persönliche Lebensqualität stark beeinträchtigt. Um einer Gonarthrose vorzubeugen, ist Vermeidung oder Reduktion von Übergewicht sowie Aufbau eines starken Muskelapparats essentiell. Daher ist ein aktiver und gesunder Lebensstil wichtig. Vor allem Schwimmen ist als Sportart sehr zu empfehlen. Die Muskeln werden gekräftigt, gleichzeitig aber der Knorpel durch Aufhebung der Schwerkraft entlastet.

Dank der guten konservativen und operativen Therapie ist trotz Kniegelenksarthrose ein Leben voller Bewegung und ohne Schmerzen möglich geworden. Weitere Informationen finden Sie auch auf der folgenden Internetseite http://www.eubios24.de/

 




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