Investmentfonds-kurz erklärt
Investmentgesellschaften, die entweder bankenzugehörig
(z.B. Deka Investment zur Sparkasse) oder unabhängig sind
(z.B. Templeton oder Fidelity Investment), legen die unterschiedlichsten
Fonds auf, die die unterschiedlichsten Anlagestrategien haben.
Bei einem Investmentfonds legen ganz viele Sparer
ihre Gelder in einem Topf an. Mit diesem Geld kauft ein Fondsmanager
ganz viele verschiedene Wertpapiere (Aktien, Rentenpapiere…).
Je nach Anlage der Gelder handelt es sich um einen Aktienfonds,
Rentenfonds, Geldmarktfonds oder Immobilienfonds. Der Sparer
bekommt also für sein Geld nicht nur eine eigene Aktie,
sondern einen Teil des Aktienfonds, der in ganz viel verschiedene
Aktien investiert. Dadurch kann der Sparer eine sehr hohe Streuung
erreichen und damit eine Risikominimierung seiner Geldanlage.
Hier ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Das von Ihnen angelegte Geld wird in Investmentfondanteile
umgerechnet. Kostet ein Investmentfondsanteil 100 €, und
Sie investieren 10.000 €, so erhalten Sie für Ihr
Geld 100 Investmentfondsanteile. Sie können bei der Anlage
in Investmentfonds auch monatlich für eine bestimmte Summe
Anteile über einen Sparplan kaufen.
Die Mindestanlage bei Investmentfonds beträgt
bei Einmalzahlungen 500 € und bei Sparplänen 50 €.
Diese Mindestanlagen können bei einzelnen Fonds auch durchaus
höher sein.
Die Rendite bei Investmentfonds ergibt sich aus
Kursgewinnen und Dividendenzahlungen. Die Kosten sind sehr transparent.
Sie zahlen je nach Art des Fonds einen Ausgabeaufschlag von
bis zu 6 Prozent der Anlagesumme. Hinzu kommen dann noch Verwaltungskosten
wie die Depotführung. Die Kosten sind allerdings nicht
sehr hoch und werden offiziell als Gebühren ausgewiesen.
Die Anlage in Investmentfonds
ist sehr flexibel. Sie können Ihren Sparplan jederzeit
ändern, eine gewisse Zeit aussetzen oder ganz einstellen.
Die vorhandenen Anteile können Sie jederzeit, auch nur
in Teilen, wieder verkaufen. Sie sind zu jeder Zeit handelbar.