Unfallversicherung
Die Unfallversicherung ist der deutschen liebstes
Kind. Fast jeder kennt sie und fast jeder hat auch eine Unfallversicherung.
Hinzu kommt, dass diese meist viel zu teuer eingekauft wurden
und dass die Versicherungssummen oftmals viel zu niedrig sind
und über die Jahre nie angepasst wurde.
Daß eine Unfallversicherung nur im Falle
einer bestehenden Invalidität, die aus einem Unfall heraus
entstanden ist, leistet, ist vielen dabei nicht wirklich bewusst.
Sie denken, dass sie im Falle eines Unfalles auf jeden Fall
Geld bekommen. Doch reicht eingebrochenes Bein dazu nicht aus.
Sie müssen schon im Rollstuhl landen oder Gliedmaßen
verlieren. Erst dann kann ein Invaliditätsgrad festgestellt
werden, und Sie bekommen Geld.
Doch der wesentlich häufigere Fall der Berufsunfähigkeit
ist bei der Unfallversicherung nicht wirklich berücksichtigt.
Berufsunfähig aufgrund eines Unfalls wird man nur in ca.
12 Prozent der Fälle. Den weitaus größeren Teil
machen Krankheiten als Ursache für Berufsunfähigkeit
aus. In einem solchen Fall zahlt Ihnen Ihre Unfallversicherung
keinen Cent. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt Ihnen
in einem solchen Fall die vereinbarte monatliche Rente, auch
wenn die Berufsunfähigkeit aufgrund eines Unfalls entstanden
ist.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist
also viel wichtiger als eine Unfallversicherung. Diese ist vor
allem für kleine Kinder und Senioren wichtig. Alle anderen
sollten sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung
entscheiden.
Haben Sie vielleicht schon eine Unfallversicherung
oder bekommen Sie aufgrund bestehender Krankheiten keine Berufsunfähigkeitsabsicherung
mehr, sollten Sie keine Tagegelder in Ihre Unfallversicherung
integrieren. Diese verteuern das Produkt nur unnötig.